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Person tippt auf Taschenrechner und schreibt auf Notizblock
Rechnung

FAQ: SENEC.Cloud Abrechnung

SENEC.Cloud Abrechnung

Du hast die Jahresabrechnung 2020 für deine SENEC.Cloud erhalten. Diese Abrechnung ist etwas umfangreicher und komplizierter als eine "normale" Stromrechnung, und gerade beim ersten Mal haben Kunden immer wieder Fragen zu der Abrechnung. Auf dieser Seite möchten wir dir diese Fragen beantworten. Du findest hier sowohl umfassende Erklärungen anhand von Beispielrechnungen als auch Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden.

Musterrechnungen Cloud 1 & 2.0 und Cloud 3.0

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Musterrechnung Cloud 1 und Cloud 2.0

Musterrechnung Cloud 1 & Cloud 2.0

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Musterrechnung Cloud 3.0

Musterrechnung Cloud 3.0

FAQ

Welche Cloud habe ich?

Dein angerechnetes Produkt findest du auf der Abrechnung unter Punkt 2 "SENEC.Cloud Entnahme" oder auf deiner Vertragsbestätigung, die Du nach Abschluss des Vertrags erhalten hast.

Cloud 1 & Cloud 2.0

Cloud Einspeisung

Deine eingespeisten Strommengen erhält dein zuständiger Verteilnetzbetreiber (VNB). Er ist gesetzlich für die Ermittlung und Vergütung verantwortlich. Aus diesem Grund erhalten wir bei SENEC keine Information über die eingespeisten Strommengen. Auch die Daten aus deinem mein.SENEC-Portal können wir nicht nutzen, weil das leider keine geeichten Messwerte sind.

 

Wir gehen nun ganz einfach vor: 

Die Menge an Kilowattstunden (kWh), die du in das Netz einspeist hast, rechnet dir dein VNB anhand deiner Einspeisevergütung in einen Geld-Betrag in Euro um. Diese Zahlungen erhalten wir, weil du bei Vertragsabschluss diese Zahlungen an uns abgetreten hast. Und diese Zahlungen wandeln wir nun wieder mittels deines Netto-Einspeisevergütungssatzes in einen kWh-Wert um. So ermitteln wir deine Cloud Einspeisung.

 

Ein Beispiel:

SENEC hat zwischen dem 01.01. und 31.12. Zahlungen in Höhe von 450 € vom Verteilnetzbetreiber erhalten. Da die Einspeisevergütung der PV-Anlage  0,1250 €/kWh netto beträgt, errechnen wir daraus eine Einspeisung von 3.600,00 kWh in die SENEC.Cloud.

Häufig werden uns durch den Verteilnetzbetreiber Abschlagszahlungen für Dezember oder Jahresrechnungen erst im Januar überwiesen. Damit diese Zahlungen für die Einspeisung in die Cloud berücksichtigt werden können, buchen wir diese Beträge automatisch auf den 31.12. um. Dabei handelt es sich aber nicht unbedingt um den tatsächlichen Tag des Geldflusses.

Das liegt daran, dass wir die Cloud Einspeisung auf Basis der erhaltenen Beträge über die Einspeisevergütung ermitteln.  
Sollten die Erlöse über die eingespeisten Stommengen beispielsweise Umsatzsteuer erhalten, weil bei dir die Kleinunternehmerregelung nicht angewendet wird, fällt die Einspeisung in die Cloud höher aus, da wir die gesamten erhaltenen Zahlungen ohne Abzug in kWh umrechnen. Damit kommst du sogar in den Vorteil einer höheren Cloud Einspeisung.

 

Sollte die Cloud Einspeisung geringer ausfallen, kann dies an fehlenden Zahlungen liegen, die du noch direkt auf dein Konto überwiesen bekommen hast. Oder der Verteilnetzbetreiber verrechnet mit der Auszahlung Kosten für den Messstellenbetrieb oder die EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch. In diesen Fällen weicht die Einspeisung in die Cloud von der Einspeisung laut deiner Abrechnung ab.

In den letzten Abrechnungen haben wir berücksichtigt, ob dein zuständiger Verteilnetzbetreiber die Einspeisevergütung mit Umsatzsteuer ausgezahlt hat. 

Dieses Vorgehen haben wir für die Abrechnung 2020 geändert und unterscheiden nun nicht mehr, ob die Beträge aufgrund der steuerlichen Behandlung durch den Verteilnetzbetreiber Umsatzsteuer enthalten. 
Stattdessen berechnen wir die Cloud Einspeisung auf den im Abrechnungszeitraum erhaltenen Betrag, mit Hilfe des Netto-Einspeisevergütungssatzes deiner PV-Anlage.

 

Warum machen wir das?
Die Cloud ist ein reiner Stromliefervertrag, daher rechnen wir die Einspeisemengen nicht ab.
Das erfolgt durch deinen zuständigen Verteilnetzbetreiber, welcher auch für die Ermittlung und Vergütung gesetzlich verantwortlich ist. Über die Einspeiseabrechnungen des Verteilnetzbetreibers findet die Ausweisung der Umsatzsteuer für die eingespeisten Strommengen statt. Und genau diese kannst du auch für deine Vorsteueranmeldung oder Steuererklärung verwenden.
Dazu noch etwas Wissenswertes: Bei deinem Abschluss der SENEC.Cloud wurde im Zuge der Zahlungsabtretung nur der Zahlungsempfänger der Einspeisevergütung geändert. Das Vertragsverhältnis zwischen dir als Anlagenbetreiber und dem Verteilnetzbetreiber bleibt davon unberührt.

Sollten die Beträge eine Umsatzsteuer enthalten, entsteht sogar ein Vorteil für dich, da die gesamte Zahlung durch den Nettovergütungssatz in kWh umgerechnet wird und du somit ggf. eine höhere Cloud-Einspeisung hast.

 

Hier ein Rechenbeispiel:
Bei einer erhaltenen Zahlung in Höhe von 450 € inkl. USt. und einem Nettovergütungssatz von 12,50 ct/kWh: 
Einspeisung in SENEC.Cloud:
450,00 / 0,1250 €/kWh = 3.600,00 kWh
Einspeisung laut VNB:
450,00 /1,19 / 0,1250 €/kWh = 3.025,21 kWh

Wir berücksichtigen also in diesem Beispiel 550 kWh mehr Einspeisung in die Cloud, als du tatsächlich an das öffentliche Netz abgegeben hast. Damit steht dir eine größere Cloudmenge zur Verfügung.

Cloud Entnahme

Um deine Entnahme aus der Cloud zu ermitteln, benötigen wir den sogenannten Anfangs- und Endzählerstand. Aus der Differenz ergibt sich dann die Liefermenge. Diese Menge haben wir dir im Abrechnungszeitraum geliefert und verteilen diese im Anschluss auch auf die Rücklieferoptionen deines Pakets, also entweder über die Cloud oder als zusätzliche Stromlieferung zum Mehrverbrauch.

Deinen Anfangszählerstand erhalten wir in der Regel zum Lieferbeginn von deinem zuständigen Messstellenbetreiber, oder wir nutzen den zuletzt abgerechneten Zählerstand aus der vorhergehenden Abrechnung.
Der Endzählerstand wird uns ebenfalls durch den zuständigen Messstellenbetreiber übermittelt, wenn die turnusmäßige Ablesung auf dem 31.12.2020 fällt. Zusätzlich fragen wir den Zählerstand aber zum 31.12. bei dir ab.
Sollten wir keinen Endzählerstand vorliegen haben, schätzen wir ihn auf Basis des bisherigen Verbrauchs und der letzten Zählerstände.

Bitte beachte dabei, dass es bestimmte Vorschriften gibt, welcher Zählerstand für die Abrechnung genutzt werden darf. Abgelesene Messwerte der Messstellenbetreiber haben Vorrang, danach kommen Kundenablesungen, dann geschätzte Zählerstände durch den Messstellenbetreiber und erst als letztes werden geschätzte Zählerstände von uns für die Abrechnung herangezogen.

Nachdem du dein Fahrzeug über die Cloud to go Karte geladen hast, übermittelt uns der Ladesäulenbetreiber die geladene Strommenge. Für die Abrechnung summieren wir die Mengen und nutzen diesen kWh-Wert als Entnahme aus der Cloud.

Dein gebuchtes Cloud Paket umfasst eine sogenannte jährliche freie Rückliefermenge. Solltest du erst während des Jahres zur Cloud gewechselt sein, dann ermitteln wir für die Abrechnung deine anteilige freie Rücklieferung. 
Das machen wir, indem wir die jährliche freie Rücklieferung durch die Kalendertage des Abrechnungsjahres teilen und mit den Liefertagen der Cloud multiplizieren.
Um die tatsächliche Rücklieferung zu ermitteln, vergleichen wir die tatsächliche Cloud Einspeisung mit der Cloud Entnahme.

Wichtig: Wir können dir über dein Basispaket nur das zurückliefern, was du auch tatsächlich benötigst und mit deiner Einspeisung in die Cloud abdecken kannst.

Falls deine Einspeisung deine Rücklieferung nicht abdeckt, wird die Menge, die du darüber hinaus benötigst, zum Mehrverbrauch abgerechnet, oder aber wir wenden die Neueinordnung deines Paketes für die Abrechnung an.

 

Ein Beispiel:
Du hast beispielsweise das Paket mit einer freien Rücklieferung von 3.000 kWh gebucht und bist am 26.05. mit der Cloud gestartet. Zunächst ermitteln wir die tägliche freie Rücklieferung aus deinem Paket, indem wir die 3.000 kWh freie Rücklieferung durch die 366 Kalendertage teilen – das sind 8,20 kWh pro Tag. Im zweiten Schritt berechnen wie die Liefertage vom 26.05.-31.12., das sind 220 Tage. Abschließend multiplizieren wir die tägliche Rücklieferung von 8,20 kWh mit den 220 tatsächlichen Liefertagen. In diesem Beispiel könntest du also 1.804 kWh über dein gebuchtes Paket zurückgeliefert bekommen.

 

Bei Vertragsschluss hast du ein Basispaket mit einer bestimmten freien Rücklieferung aus der Cloud gebucht. Solltest du darüber hinaus Strom benötigen, werden diese Mengen als Mehrverbrauch abgerechnet.

Bei der Cloud 1 und Cloud 2.0 unterscheiden wir zwischen Mehrverbrauch 1 und Mehrverbrauch 2. 
Der Mehrverbrauch 1 ist die gelieferte Strommenge, die zwar noch von deiner Einspeisung gedeckt ist, aber über deinem gebuchten Paket liegt.
Der Mehrverbrauch 2 ist dann die entsprechende Strommenge, die nicht durch deine Einspeisung in die Cloud gedeckt ist.

 

Ein Beispiel:
Du hast 6.700 kWh in die Cloud eingespeist, aber 6.950 kWh verbraucht.
Dein Basis Paket 6.500 ermöglicht dir eine jährliche Rücklieferung von 6.500 kWh und deckt somit einen Teil deiner Entnahme ab. 
Jetzt bleiben noch 450 kWh übrig.

Von den 6.700 kWh, die du in die Cloud eingespeist hast, sind noch 200 kWh übrig. Diese 200 kWh sind die Cloud Entnahme, die wir über den Mehrverbrauch 1 abrechnen.

Über den Mehrverbrauch 2 rechnen wir dann die Strommenge ab, die nicht durch eine Einspeisung gedeckt ist. In unserem Beispiel sind das noch 250 kWh (6.950 – 6.700).

Cloud Überschuss

Strommengen, die du in die Cloud eingespeist und nicht zurückgeliefert bekommen hast, bekommst du gutgeschrieben und über die Abrechnung ausgezahlt.
Dabei ziehen wir von der gesamten Cloud Einspeisung im Abrechnungsjahr die wieder zurückgelieferten Strommengen ab. Die Strommenge, die dabei übrig bleibt, multiplizieren wir mit dem Einspeisevergütungssatz deiner PV-Anlage. Den daraus resultierenden Betrag bekommst du gutgeschrieben.

 

Ein Beispiel:
Du konntest im Jahr 5.000 kWh in die Cloud einspeisen, hast über die Cloud aber nur 2.000 kWh zurückgeliefert bekommen. Damit verbleibt ein Überschuss von 3.000 kWh in deiner Cloud. Diesen multiplizieren wir mit dem Einspeisevergütungssatz deiner PV-Anlage, in diesem Beispiel 12,5 ct/kWh. Damit hast du ein Guthaben von 375 €.

Wichtig: Wir rechnen die Einspeisung nicht ab, wir verrechnen sie nur. Wenn du also Meldungen gegenüber dem Finanzamt oder deine Steuererklärung machen möchtest, nutze bitte die Einspeiseabrechnung deines Verteilnetzbetreibers dafür. Auf ihr findest du alle Daten, die für diese Meldung relevant sind.

Cloud Beiträge

Gemäß deinem gebuchten Cloud Paket zahlst du einen monatlichen Betrag für die Stromlieferung über die SENEC.Cloud. Solltest du Zusatzpakete gebucht haben, zahlst du auch entsprechende Beträge für die Zusatzpakete.
Damit leistest du eine Art Abschlagszahlung oder Vorauszahlung. 

Alle von dir bereits gezahlten Beträge werden in der Abrechnung als Guthaben gegen die tatsächlichen Kosten aus der Cloud Lieferung gerechnet.
In der Regel entsprechen die gezahlten Beträge den Kosten, es sei denn du hast mehr Strom verbraucht und es fallen Mehrverbräuche an oder du hast nicht alle Zahlungen geleistet.
Eine Differenz kann sich auch ergeben, wenn deine Cloud Lieferung beispielsweise erst Mitte eines Monats begonnen hat und für diesen Anteil des Monats noch kein Geld eingezogen wurde.

Im Rahmen der Cloud liefert SENEC dir Strom. Für die Lieferung von Strom fallen Kosten in Form von Entgelten, Umlagen und Steuern an.
SENEC erbringt eine Leistung und liefert Strom. Dafür erheben wir entsprechende Abrechnungspreise für die Cloud Rücklieferung und reduzieren die Cloud Einspeisung um die zurückgelieferten Strommengen.

SENEC schüttet die Einspeisevergütung für den nicht zürückgelieferten Strom an dich aus.
Du erhältst somit für die an SENEC abgetretene Einspeisevergütung immer eine Gegenleistung - entweder die Stromlieferung über die Cloud oder die zurückerstattete Einspeisevergütung.

Senkung der Umsatzsteuer 2020

Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu dämpfen, hat die Bundesregierung die Umsatzsteuer für das zweite Halbjahr 2020 befristet auf 16% gesenkt. SENEC gibt diese Senkung selbstverständlich an dich weiter. 
Wir gehen sogar einen Schritt weiter und gewähren dir die Umsatzsteuersenkung auf die Stromkosten für das gesamte Jahr 2020.

Die Ersparnis ist in deinem Rechnungsbetrag bereits berücksichtigt.
Dabei ermitteln wir die Kosten aus der Stromlieferung und berechnen auf diese für den gesamten Zeitraum 2020 nur 16% Umsatzsteuer.

Deine Abschläge enthalten allesamt noch 19% Umsatzsteuer. Da es sich hier aber um Vorauszahlung handelt, die mit den tatsächlichen Kosten verrechnet wird, entsteht dir dadurch kein Nachteil.

Anpassung am Vertrag

Wenn du dein Paket wechseln möchtest, schreib uns einfach eine E-Mail an strom@senec.com. Sobald der Wechsel umgesetzt wurde, erhältst du von uns eine schriftliche Bestätigung per E-Mail.

Hier eine Übersicht über die Pakete der Cloud 2.0 und deren Konditionen.

Tarifübersicht Cloud 1
Paket freie Rückliefermenge für 12 Monate (Paketobergrenze) Preis pro Monat netto Gesetzl. MwSt. Preis pro Monat Brutto
Basispaket S 1.500 kWh 18,45 € 3,50 € 21,95 €
Basispaket M 2.000 kWh 21,81 € 4,14 € 25,95 €
Basispaket L 3.000 kWh 29,37 € 5,58 € 34,95 €
Basispaket XL 4.200 kWh 39,45 € 7,50 € 46,95 €

 

Tarifübersicht Cloud 2.0
Paket freie Rückliefermenge für 12 Monate (Paketobergrenze) Preis pro Monat netto Gesetzl. MwSt. Preis pro Monat Brutto
Basispaket 1.000 1.000 kWh 12,56 € 2,39 € 14,95 €
Basispaket 1.500 1.500 kWh 15,92 € 3,03 € 18,95 €
Basispaket 2.000 2.000 kWh 19,29 € 3,66 € 22,95 €
Basispaket 2.500 2.500 kWh 22,65 € 4,30 € 26,95 €
Basispaket 3.000 3.000 kWh 26,85 € 5,10 € 31,95 €
Basispaket 4.000 4.000 kWh 30,21 € 5,74 € 35,95 €
Basispaket 5.000 5.000 kWh 39,45 € 7,50 € 46,95 €
Basispaket 7.000 7.000 kWh 55,42 € 10,53 € 65,95 €
Basispaket 10.000 1.500 kWh 78,11 € 14,84 € 92,95 €

Cloud 3.0

Cloud Einspeisung

Deine eingespeisten Strommengen erhält dein zuständiger Verteilnetzbetreiber (VNB). Er ist gesetzlich für die Ermittlung und Vergütung verantwortlich. Aus diesem Grund erhalten wir bei SENEC keine Information über die eingespeisten Strommengen. Auch die Daten aus deinem mein.SENEC-Portal können wir nicht nutzen, weil das leider keine geeichten Messwerte sind.

 

Wir gehen nun ganz einfach vor: 

Die Menge an Kilowattstunden (kWh), die du in das Netz einspeist hast, rechnet dir dein VNB anhand deiner Einspeisevergütung in einen Geld-Betrag in Euro um. Diese Zahlungen erhalten wir, weil du bei Vertragsabschluss diese Zahlungen an uns abgetreten hast. Und diese Zahlungen wandeln wir nun wieder mittels deines Netto-Einspeisevergütungssatzes in einen kWh-Wert um. So ermitteln wir deine Cloud Einspeisung.

 

Ein Beispiel:

SENEC hat zwischen dem 01.01. und 31.12. Zahlungen in Höhe von 450 € vom Verteilnetzbetreiber erhalten. Da die Einspeisevergütung der PV-Anlage  0,1250 €/kWh netto beträgt, errechnen wir daraus eine Einspeisung von 3.600,00 kWh in die SENEC.Cloud.

Deine eingespeisten Strommengen erhält dein zuständiger Verteilnetzbetreiber (VNB). Er ist gesetzlich für die Ermittlung und Vergütung verantwortlich. Aus diesem Grund erhalten wir bei SENEC keine Information über die eingespeisten Strommengen. Auch die Daten aus deinem mein.SENEC-Portal können wir nicht nutzen, weil das leider keine geeichten Messwerte sind.

Um dir trotzdem deine tatsächliche Einspeisung als Cloud Einspeisung darstellen zu können, haben wir dich zum Lieferbeginn und zum Stichtag 31.12. nach deinen Einspeisemesswerten gefragt. Über die Differenz können wir deine Einspeisemenge ermitteln.

Häufig werden uns durch den Verteilnetzbetreiber Abschlagszahlungen für Dezember oder Jahresrechnungen erst im Januar überwiesen. Damit diese Zahlungen für die Einspeisung in die Cloud berücksichtigt werden können, buchen wir diese Beträge automatisch auf den 31.12. um. Dabei handelt es sich aber nicht unbedingt um den tatsächlichen Tag des Geldflusses.

Das liegt daran, dass wir die Cloud Einspeisung auf Basis der erhaltenen Beträge über die Einspeisevergütung ermitteln.  
Sollten die Erlöse über die eingespeisten Stommengen beispielsweise Umsatzsteuer erhalten, weil bei dir die Kleinunternehmerregelung nicht angewendet wird, fällt die Einspeisung in die Cloud höher aus, da wir die gesamten erhaltenen Zahlungen ohne Abzug in kWh umrechnen. Damit kommst du sogar in den Vorteil einer höheren Cloud Einspeisung.

 

Sollte die Cloud Einspeisung geringer ausfallen, kann dies an fehlenden Zahlungen liegen, die du noch direkt auf dein Konto überwiesen bekommen hast. Oder der Verteilnetzbetreiber verrechnet mit der Auszahlung Kosten für den Messstellenbetrieb oder die EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch. In diesen Fällen weicht die Einspeisung in die Cloud von der Einspeisung laut deiner Abrechnung ab.

Deine Cloud Einspeisung, die wir auf Basis der von dir übermittelten Messwerte berücksichtigen,hat einen bestimmten Wert. Diesen können wir anhand deines Einspeisevergütungssatzes in einen Geldbetrag in Euro umrechnen. Zur Erinnerung: Der Vergütungssatz ist uns bekannt, da du bei Vertragsabschluss die Größe und Inbetriebnahme deiner PV-Anlage angegeben hast.
Den resultierenden Wert vergleichen wir dann mit den tatsächlich erhalten Zahlungen, die wir im Abrechnungszeitraum von deinem VNB erhalten haben. Sollten wir mehr Geld erhalten haben als den tatsächlichen Wert deiner Einspeisemenge, die du uns über deine Messwerte mitgeteilt hast, dann schreiben wir dir die Differenz auf dem Abrechnungsdeckblatt unter „sonstige Posten“ gut. 
Das kann z.B. passieren, wenn die Zahlungen deines Verteilnetzbetreibers Umsatzsteuer enthalten, wir aber nur mit den Netto-Beträgen rechnen.
Sollte aber der Wert deiner Einspeisemenge höher sein als die tatsächlich erhaltenen Beträge, so müssen wir den Differenzbetrag auf dem Rechnungsdeckblatt unter "Sonstige Posten" einfordern. 
Das ist z.B. dann der Fall, wenn wir nicht alle Zahlungen erhalten haben, da bspw. die Abtretung erst später umgesetzt wurde und du die entsprechenden Zahlungen noch direkt auf dein Konto bekommen hast. Ein anderer Grund kann sein, dass der Verteilnetzbetreiber die Erlöse aus der Einspeisung mit Kosten für den Messstellenbetrieb verrechnet. 

 

Ein Beispiel:
Für den Zeitraum vom 01.01.  bis zum 31.12.2020 hast du uns eine Einspeisung von 5.000 kWh gemeldet. Das entspricht einer Einspeisevergütung in Höhe von 450,00 €. Durch den Verteilnetzbetreiber haben wir aber lediglich Zahlungen in Höhe von 425,00 € erhalten. Da wir für die Abrechnung mit dem höheren, von dir gemeldeten Wert rechnen, müssen wir also die Differenz von 25,00 € als Forderung einstellen.

In den letzten Abrechnungen haben wir berücksichtigt, ob dein zuständiger Verteilnetzbetreiber die Einspeisevergütung mit Umsatzsteuer ausgezahlt hat. 

Dieses Vorgehen haben wir für die Abrechnung 2020 geändert und unterscheiden nun nicht mehr, ob die Beträge aufgrund der steuerlichen Behandlung durch den Verteilnetzbetreiber Umsatzsteuer enthalten. 
Stattdessen berechnen wir die Cloud Einspeisung auf den im Abrechnungszeitraum erhaltenen Betrag, mit Hilfe des Netto-Einspeisevergütungssatzes deiner PV-Anlage.

 

Warum machen wir das?
Die Cloud ist ein reiner Stromliefervertrag, daher rechnen wir die Einspeisemengen nicht ab.
Das erfolgt durch deinen zuständigen Verteilnetzbetreiber, welcher auch für die Ermittlung und Vergütung gesetzlich verantwortlich ist. Über die Einspeiseabrechnungen des Verteilnetzbetreibers findet die Ausweisung der Umsatzsteuer für die eingespeisten Strommengen statt. Und genau diese kannst du auch für deine Vorsteueranmeldung oder Steuererklärung verwenden.
Dazu noch etwas Wissenswertes: Bei deinem Abschluss der SENEC.Cloud wurde im Zuge der Zahlungsabtretung nur der Zahlungsempfänger der Einspeisevergütung geändert. Das Vertragsverhältnis zwischen dir als Anlagenbetreiber und dem Verteilnetzbetreiber bleibt davon unberührt.

Sollten die Beträge eine Umsatzsteuer enthalten, entsteht sogar ein Vorteil für dich, da die gesamte Zahlung durch den Nettovergütungssatz in kWh umgerechnet wird und du somit ggf. eine höhere Cloud-Einspeisung hast.

 

Hier ein Rechenbeispiel:
Bei einer erhaltenen Zahlung in Höhe von 450 € inkl. USt. und einem Nettovergütungssatz von 12,50 ct/kWh: 
Einspeisung in SENEC.Cloud:
450,00 / 0,1250 €/kWh = 3.600,00 kWh
Einspeisung laut VNB:
450,00 /1,19 / 0,1250 €/kWh = 3.025,21 kWh

Wir berücksichtigen also in diesem Beispiel 550 kWh mehr Einspeisung in die Cloud, als du tatsächlich an das öffentliche Netz abgegeben hast. Damit steht dir eine größere Cloudmenge zur Verfügung.

Cloud Entnahme

Um deine Entnahme aus der Cloud zu ermitteln, benötigen wir den sogenannten Anfangs- und Endzählerstand. Aus der Differenz ergibt sich dann die Liefermenge. Diese Menge haben wir dir im Abrechnungszeitraum geliefert und verteilen diese im Anschluss auch auf die Rücklieferoptionen deines Pakets, also entweder über die Cloud oder als zusätzliche Stromlieferung zum Mehrverbrauch.

Deinen Anfangszählerstand erhalten wir in der Regel zum Lieferbeginn von deinem zuständigen Messstellenbetreiber, oder wir nutzen den zuletzt abgerechneten Zählerstand aus der vorhergehenden Abrechnung.
Der Endzählerstand wird uns ebenfalls durch den zuständigen Messstellenbetreiber übermittelt, wenn die turnusmäßige Ablesung auf dem 31.12.2020 fällt. Zusätzlich fragen wir den Zählerstand aber zum 31.12. bei dir ab.
Sollten wir keinen Endzählerstand vorliegen haben, schätzen wir ihn auf Basis des bisherigen Verbrauchs und der letzten Zählerstände.

Bitte beachte dabei, dass es bestimmte Vorschriften gibt, welcher Zählerstand für die Abrechnung genutzt werden darf. Abgelesene Messwerte der Messstellenbetreiber haben Vorrang, danach kommen Kundenablesungen, dann geschätzte Zählerstände durch den Messstellenbetreiber und erst als letztes werden geschätzte Zählerstände von uns für die Abrechnung herangezogen.

Wir erhalten regelmäßig Rechnungen über die Kosten für die Beladung deines Fahrzeugs. Diese Rechnungen enthalten auch deine geladene Strommenge als kWh-Wert.
Dieser kWh-Wert stellt die Entnahme aus der Cloud dar.

Dein gebuchtes Cloud Paket umfasst eine sogenannte jährliche freie Rückliefermenge. Solltest du erst während des Jahres zur Cloud gewechselt sein, dann ermitteln wir für die Abrechnung deine anteilige freie Rücklieferung. 
Das machen wir, indem wir die jährliche freie Rücklieferung durch die Kalendertage des Abrechnungsjahres teilen und mit den Liefertagen der Cloud multiplizieren.
Um die tatsächliche Rücklieferung zu ermitteln, vergleichen wir die tatsächliche Cloud Einspeisung mit der Cloud Entnahme.

Wichtig: Wir können dir über dein Basispaket nur das zurückliefern, was du auch tatsächlich benötigst und mit deiner Einspeisung in die Cloud abdecken kannst.

Falls deine Einspeisung deine Rücklieferung nicht abdeckt, wird die Menge, die du darüber hinaus benötigst, zum Mehrverbrauch abgerechnet, oder aber wir wenden die Neueinordnung deines Paketes für die Abrechnung an.

 

Ein Beispiel:
Du hast beispielsweise das Paket mit einer freien Rücklieferung von 3.000 kWh gebucht und bist am 26.05. mit der Cloud gestartet. Zunächst ermitteln wir die tägliche freie Rücklieferung aus deinem Paket, indem wir die 3.000 kWh freie Rücklieferung durch die 366 Kalendertage teilen – das sind 8,20 kWh pro Tag. Im zweiten Schritt berechnen wie die Liefertage vom 26.05.-31.12., das sind 220 Tage. Abschließend multiplizieren wir die tägliche Rücklieferung von 8,20 kWh mit den 220 tatsächlichen Liefertagen. In diesem Beispiel könntest du also 1.804 kWh über dein gebuchtes Paket zurückgeliefert bekommen.

Bei Vertragsschluss hast du ein Basispaket mit einer bestimmten freien Rücklieferung aus der Cloud gebucht. Solltest du darüber hinaus Strom benötigen, werden diese Mengen als Mehrverbrauch abgerechnet.

 

Ein Beispiel:
Du hast 6.500 kWh in die Cloud eingespeist und 6.550 kWh aus der Cloud entnommen.
Dein gebuchtes Basis Paket 6.500 ermöglicht dir eine jährliche freie Rücklieferung von 6.500 kWh.
In diesem Fall könnrn wir dir 6.500 kWh deines benötigten Stromverbrauchs über die freie Rücklieferung deines Paketes abrechnen. Die übrigen 50 kWh rechnen wir als Mehrverbrauch ab.

Beim Abschluss deiner Cloud haben wir dich auf Basis der angegebenen Werte Stromverbrauch, PV-Anlagen-Größe und Speicher-Größe in ein Basis-Paket eingestuft.
Weil diese Werte auf Erwartungen und Schätzungen beruhen, könnten dein tatsächlicher Stromverbrauch und deine Stromerzeugung davon abweichen. Sollte die damalige Erwartung zu stark von den tatsächlichen Werten abweichen, kann es vorkommen, dass diese Einordnung in das Paket nicht mehr optimal ist.

Ist das der Fall, ordnen wir dich neu ein, sodass dein Paket für dich besser passt und günstiger ist. Das ist die sogenannte Best Paket Zuordnung. Wir prüfen das bei allen Kunden und passen das Paket gegebenenfalls automatisch an. Du musst also nicht aktiv werden.

Durch die neue Einordnung ziehen wir dann natürlich ein anderes Basis Paket zur Abrechnung heran. Deine bereits geleisteten Beiträge verrechnen wir daher mit den tatsächlich anfallenden Kosten aus den Beiträgen des neuen Pakets. Falls du einem kleineren Paket zugeordnet wirst, wird dir dadurch die Differenz gutgeschrieben.
Sollten wir aber ein größeres Paket abrechnen, dann entsteht für dich eine Forderung, weil deine bereits geleisteten Beiträge die Kosten aus dem neuen Paket nicht decken. Dafür verhindern wir für dich aber die Abrechnung von Strommengen zum Mehrverbrauchspreis, denn dann wäre die Nachforderung höher.

Die Neueinordnung in ein anderes Paket nehmen wir anhand folgender Kriterien vor:

- das Basis Paket muss vollständig durch deine Cloud Einspeisung gedeckt sein
- deine Cloud Entnahme darf maximal 99 kWh über dem Basis Paket liegen, ansonsten wird ein höheres Paket angewendet
- liegt deine Cloud Entnahme unter deinem Basis Paket, dann stufen wir dich unter Beachtung der Toleranzgrenze in ein kleineres Paket ein

Falls du unterjährig mit deiner Cloud gestartet bist, werden diese Kriterien anteilig betrachtet.

Wichtig: Wir stellen dich nicht dauerhaft auf das für die Abrechnung genutzte Paket um. Du verbleibst weiterhin in dem anfänglich zugewiesenen Basis Paket, weil wir im ersten oder zweiten Vertragsjahr nicht sicher einschätzen können, ob die Best Paket Zuordnung nur ein Sondereffekt war.

Über die Cloud versorgst du auch den Strombedarf deiner Wärmeversorgung, deshalb hast du das Zusatzprodukt SENEC.Cloud 3.0 – Wärme gebucht.

Die Entnahme wird über das Paket abgerechnet, über das auch dein Hausstrom abgerechnet wird, die Kosten für Wärmestrom sind aber im Schnitt 3,00 ct/kWh günstiger. Damit würdest du zu viel für dein Wärmestrom über die Cloud zahlen. Um das zu verhindern, gibt es den Wärmestrombonus. 

Die Grundlage ist dein Wärmestromverbrauch, diesen teilen wir in Pakete zu jeweils 500 kWh ein.
Je angefangenes Paket erhältst du einen Bonus von 15,00 € brutto pro Jahr. Netto sind das 12,605 €, abhängig von der Lieferzeit des Basispakets.

 

Ein Beispiel:
Dein Wärmestromverbrauch beträgt 2.100 kWh, und du nutzt die Cloud seit dem 01.03., also für 306 Tage. Dann teilen wir zunächst deinen Verbrauch durch die 500er-Pakete. Das Ergebnis von 4,20 runden wir auf und erhalten 5 Anteile. Nun teilen wir den Netto-Wärmestrombonus pro Paket für ein Jahr durch die Kalendertage, also 12,605 € / 366 Tage und erhalten den „Tagesbonus“. Diesen multiplizieren wir mit den Tagen, die du die Cloud genutzt hast, also 306 Tage. Das Ergebnis ist der Netto-Wärmestrombonus, in diesem Fall beträgt er 63,03 €. 

Cloud Überschuss

Strommengen, die du in die Cloud eingespeist und nicht zurückgeliefert bekommen hast, bekommst du gutgeschrieben und über die Abrechnung ausgezahlt.
Dabei ziehen wir von der gesamten Cloud Einspeisung im Abrechnungsjahr die wieder zurückgelieferten Strommengen ab. Die Strommenge, die dabei übrig bleibt, multiplizieren wir mit dem Einspeisevergütungssatz deiner PV-Anlage. Den daraus resultierenden Betrag bekommst du gutgeschrieben.

 

Ein Beispiel:
Du konntest im Jahr 5.000 kWh in die Cloud einspeisen, hast über die Cloud aber nur 2.000 kWh zurückgeliefert bekommen. Damit verbleibt ein Überschuss von 3.000 kWh in deiner Cloud. Diesen multiplizieren wir mit dem Einspeisevergütungssatz deiner PV-Anlage, in diesem Beispiel 12,5 ct/kWh. Damit hast du ein Guthaben von 375 €.

Wichtig: Wir rechnen die Einspeisung nicht ab, wir verrechnen sie nur. Wenn du also Meldungen gegenüber dem Finanzamt oder deine Steuererklärung machen möchtest, nutze bitte die Einspeiseabrechnung deines Verteilnetzbetreibers dafür. Auf ihr findest du alle Daten, die für diese Meldung relevant sind.

Wenn du dein Paket nicht vollständig ausgenutzt hast, da deine Entnahme geringer war als die mögliche Rücklieferung über das Paket, dann ziehen wir von der Einspeisung nicht die tatsächliche Rücklieferung ab, sondern die mögliche. Das haben wir bereits in den günstigen Cloud Beiträgen berücksichtigt.

Cloud Beiträge

Gemäß deinem gebuchten Cloud Paket zahlst du einen monatlichen Betrag für die Stromlieferung über die SENEC.Cloud. Solltest du Zusatzpakete gebucht haben, zahlst du auch entsprechende Beträge für die Zusatzpakete.
Damit leistest du eine Art Abschlagszahlung oder Vorauszahlung. 

Alle von dir bereits gezahlten Beträge werden in der Abrechnung als Guthaben gegen die tatsächlichen Kosten aus der Cloud Lieferung gerechnet.
In der Regel entsprechen die gezahlten Beträge den Kosten, es sei denn du hast mehr Strom verbraucht und es fallen Mehrverbräuche an oder du hast nicht alle Zahlungen geleistet.
Eine Differenz kann sich auch ergeben, wenn deine Cloud Lieferung beispielsweise erst Mitte eines Monats begonnen hat und für diesen Anteil des Monats noch kein Geld eingezogen wurde.

Im Rahmen der Cloud liefert SENEC dir Strom. Für die Lieferung von Strom fallen Kosten in Form von Entgelten, Umlagen und Steuern an.
SENEC erbringt eine Leistung und liefert Strom. Dafür erheben wir entsprechende Abrechnungspreise für die Cloud Rücklieferung und reduzieren die Cloud Einspeisung um die zurückgelieferten Strommengen.

SENEC schüttet die Einspeisevergütung für den nicht zürückgelieferten Strom an dich aus.
Du erhältst somit für die an SENEC abgetretene Einspeisevergütung immer eine Gegenleistung - entweder die Stromlieferung über die Cloud oder die zurückerstattete Einspeisevergütung.

Senkung der Umsatzsteuer 2020

Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu dämpfen, hat die Bundesregierung die Umsatzsteuer für das zweite Halbjahr 2020 befristet auf 16% gesenkt. SENEC gibt diese Senkung selbstverständlich an dich weiter. 
Wir gehen sogar einen Schritt weiter und gewähren dir die Umsatzsteuersenkung auf die Stromkosten für das gesamte Jahr 2020.

Die Ersparnis ist in deinem Rechnungsbetrag bereits berücksichtigt.
Dabei ermitteln wir die Kosten aus der Stromlieferung und berechnen auf diese für den gesamten Zeitraum 2020 nur 16% Umsatzsteuer.

Deine Abschläge enthalten allesamt noch 19% Umsatzsteuer. Da es sich hier aber um Vorauszahlung handelt, die mit den tatsächlichen Kosten verrechnet wird, entsteht dir dadurch kein Nachteil.

Anpassung am Vertrag

Wenn du dein Paket wechseln möchtest, schreib uns einfach eine E-Mail an strom@senec.com. Sobald der Wechsel umgesetzt wurde, erhältst du von uns eine schriftliche Bestätigung per E-Mail.

Hier eine Übersicht über die Pakete der Cloud 3.0 und deren Konditionen.

Tarifübersicht Cloud 3.0
Paket freie Rückliefermenge für 12 Monate (Paketobergrenze) Preis pro Monat netto Gesetzl. MwSt. Preis pro Monat Brutto
Basispaket 1.000 1.000 kWh 13,40 € 2,55 € 15,95 €
Basispaket 1.500 1.500 kWh 17,61 € 3,34 € 20,95 €
Basispaket 2.000 2.000 kWh 21,81 € 4,14 € 25,95 €
Basispaket 2.500 2.500 kWh 26,01 € 4,94 € 30,95 €
Basispaket 3.000 3.000 kWh 30,21 € 5,74 € 35,95 €
Basispaket 3.500 3.500 kWh 33,57 € 6,38 € 39,95 €
Basispaket 4.000 4.000 kWh 36,93 € 7,02 € 43,95 €
Basispaket 4.500 4.500 kWh 40,29 € 7,66 € 47,95 €
Basispaket 5.000 5.000 kWh 43,66 € 8,29 € 51,95 €
Basispaket 5.500 5.500 kWh 47,02 € 8,93 € 55,95 €
Basispaket 6.000 6.000 kWh 50,38 € 9,57 € 59,95 €
Basispaket 6.500 6.500 kWh 53,74 € 10,21 € 63,95 €
Basispaket 7.000 7.000 kWh 57,10 € 10,85 € 67,95 €
Basispaket 7.500 7.500 kWh 60,46 € 11,49 € 71,95 €
Basispaket 8.000 8.000 kWh 63,82 € 12,13 € 75,95 €
Basispaket 8.500 8.500 kWh 67,18 € 12,77 € 79,95 €
Basispaket 9.000 9.000 kWh 70,55 € 13,40 € 83,95 €
Basispaket 9.500 9.500 kWh 73,91 € 14,04 € 87,95 €
Basispaket 10.000 10.000 kWh 77,27 € 14,68 € 91,95 €

Cloud Spezial

Cloud Einspeisung

Deine eingespeisten Strommengen erhält dein zuständiger Verteilnetzbetreiber (VNB). Er ist gesetzlich für die Ermittlung und Vergütung verantwortlich. Aus diesem Grund erhalten wir bei SENEC keine Information über die eingespeisten Strommengen. Auch die Daten aus deinem mein.SENEC-Portal können wir nicht nutzen, weil das leider keine geeichten Messwerte sind.

 

Wir gehen nun ganz einfach vor: 

Die Menge an Kilowattstunden (kWh), die du in das Netz einspeist hast, rechnet dir dein VNB anhand deiner Einspeisevergütung in einen Geld-Betrag in Euro um. Diese Zahlungen erhalten wir, weil du bei Vertragsabschluss diese Zahlungen an uns abgetreten hast. Und diese Zahlungen wandeln wir nun wieder mittels deines Netto-Einspeisevergütungssatzes in einen kWh-Wert um. So ermitteln wir deine Cloud Einspeisung.

 

Ein Beispiel:

SENEC hat zwischen dem 01.01. und 31.12. Zahlungen in Höhe von 450 € vom Verteilnetzbetreiber erhalten. Da die Einspeisevergütung der PV-Anlage  0,1250 €/kWh netto beträgt, errechnen wir daraus eine Einspeisung von 3.600,00 kWh in die SENEC.Cloud.

Häufig werden uns durch den Verteilnetzbetreiber Abschlagszahlungen für Dezember oder Jahresrechnungen erst im Januar überwiesen. Damit diese Zahlungen für die Einspeisung in die Cloud berücksichtigt werden können, buchen wir diese Beträge automatisch auf den 31.12. um. Dabei handelt es sich aber nicht unbedingt um den tatsächlichen Tag des Geldflusses.

Das liegt daran, dass wir die Cloud Einspeisung auf Basis der erhaltenen Beträge über die Einspeisevergütung ermitteln.  
Sollten die Erlöse über die eingespeisten Stommengen beispielsweise Umsatzsteuer erhalten, weil bei dir die Kleinunternehmerregelung nicht angewendet wird, fällt die Einspeisung in die Cloud höher aus, da wir die gesamten erhaltenen Zahlungen ohne Abzug in kWh umrechnen. Damit kommst du sogar in den Vorteil einer höheren Cloud Einspeisung.

 

Sollte die Cloud Einspeisung geringer ausfallen, kann dies an fehlenden Zahlungen liegen, die du noch direkt auf dein Konto überwiesen bekommen hast. Oder der Verteilnetzbetreiber verrechnet mit der Auszahlung Kosten für den Messstellenbetrieb oder die EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch. In diesen Fällen weicht die Einspeisung in die Cloud von der Einspeisung laut deiner Abrechnung ab.

In den letzten Abrechnungen haben wir berücksichtigt, ob dein zuständiger Verteilnetzbetreiber die Einspeisevergütung mit Umsatzsteuer ausgezahlt hat. 

Dieses Vorgehen haben wir für die Abrechnung 2020 geändert und unterscheiden nun nicht mehr, ob die Beträge aufgrund der steuerlichen Behandlung durch den Verteilnetzbetreiber Umsatzsteuer enthalten. 
Stattdessen berechnen wir die Cloud Einspeisung auf den im Abrechnungszeitraum erhaltenen Betrag, mit Hilfe des Netto-Einspeisevergütungssatzes deiner PV-Anlage.

 

Warum machen wir das?
Die Cloud ist ein reiner Stromliefervertrag, daher rechnen wir die Einspeisemengen nicht ab.
Das erfolgt durch deinen zuständigen Verteilnetzbetreiber, welcher auch für die Ermittlung und Vergütung gesetzlich verantwortlich ist. Über die Einspeiseabrechnungen des Verteilnetzbetreibers findet die Ausweisung der Umsatzsteuer für die eingespeisten Strommengen statt. Und genau diese kannst du auch für deine Vorsteueranmeldung oder Steuererklärung verwenden.
Dazu noch etwas Wissenswertes: Bei deinem Abschluss der SENEC.Cloud wurde im Zuge der Zahlungsabtretung nur der Zahlungsempfänger der Einspeisevergütung geändert. Das Vertragsverhältnis zwischen dir als Anlagenbetreiber und dem Verteilnetzbetreiber bleibt davon unberührt.

Sollten die Beträge eine Umsatzsteuer enthalten, entsteht sogar ein Vorteil für dich, da die gesamte Zahlung durch den Nettovergütungssatz in kWh umgerechnet wird und du somit ggf. eine höhere Cloud-Einspeisung hast.

 

Hier ein Rechenbeispiel:
Bei einer erhaltenen Zahlung in Höhe von 450 € inkl. USt. und einem Nettovergütungssatz von 12,50 ct/kWh: 
Einspeisung in SENEC.Cloud:
450,00 / 0,1250 €/kWh = 3.600,00 kWh
Einspeisung laut VNB:
450,00 /1,19 / 0,1250 €/kWh = 3.025,21 kWh

Wir berücksichtigen also in diesem Beispiel 550 kWh mehr Einspeisung in die Cloud, als du tatsächlich an das öffentliche Netz abgegeben hast. Damit steht dir eine größere Cloudmenge zur Verfügung.

Cloud Entnahme

Um deine Entnahme aus der Cloud zu ermitteln, benötigen wir den sogenannte Anfangs- und Endzählerstand. Aus der Differenz ergibt sich dann die Liefermenge. Diese Menge haben wir dir im Abrechnungszeitraum geliefert und verteilen diese im Anschluss auch auf deine Rücklieferoptionen deines Pakets, also entweder über die Cloud oder als zusätzliche Stromlieferung zum Mehrverbrauch.

Deinen Anfangszählerstand erhalten wir in der Regel zum Lieferbeginn von deinem zuständigen Messstellenbetreiber, oder wir nutzen den zuletzt abgerechneten Zählerstand aus der vorhergehenden Abrechnung.
Der Endzählerstand wird uns ebenfalls durch den zuständigen Messstellenbetreiber übermittelt, wenn die turnusmäßige Ablesung auf dem 31.12.2020 fällt. Zusätzlich fragen wir den Zählerstand aber zum 31.12. bei dir ab.
Sollten wir keinen Endzählerstand vorliegen haben, wird dieser auf Basis des bisherigen Verbrauchs und der letzten Zählerstände geschätzt.
Bitte beachte dabei, dass es bestimmte Vorschriften gibt, welcher Zählerstand für die Abrechnung genutzt werden darf. Abgelesene Messwerte der Messstellenbetreiber haben Vorrang, danach kommen Kundenablesungen, dann geschätzte Zählerstände durch den Messstellenbetreiber und erst als letztes werden geschätzte Zählerstände von uns für die Abrechnung herangezogen.

Wenn du an einer Ladesäule dein Fahrzeug mit der Cloud to go Karte belädst, fallen dafür Kosten an, Diese werden uns dann durch den Ladesäulenbetreiber übermittelt. Weil nicht nur die tatsächlich geladene Menge abgerechnet wird, sondern in der Regel auch Standzeiten anfallen, können wir nicht einfach nur die echte kWh-Ladung für die Cloud Entnahme nutzen.
Daher summieren wir die Netto-Rechnungsbeträge für den Abrechnungszeitraum und dividieren diese durch einen durchschnittlichen Netto-Strompreis von 0,2437€/kWh.

Wir ermitteln deine Einspeisung in die Cloud und eine Entnahme aus der Cloud. Die durch Einspeisung gedeckte Entnahme rechnen wir zum reduzierten Arbeitspreis für die Cloud Rücklieferung ab.
Die über die eingespeiste Strommenge hinausgehende Entnahme rechnen wir zum normalen Arbeitspreis für eine zusätzliche Stromlieferung ab.

 

Ein Beispiel:
Du hast 3.500 kWh in die Cloud eingespeist und 4.000 kWh entnommen.
Demnach rechnen wir 3.500 kWh der Entnahme zum reduzierten Arbeitspreis für die Cloud Rücklieferung und 500 kWh zum normalen Arbeitspreis für eine zusätzliche Stromlieferung ab.

Cloud Überschuss

Strommengen, die du in die Cloud eingespeist und nicht zurückgeliefert bekommen hast, bekommst du gutgeschrieben und über die Abrechnung ausgezahlt.
Dabei ziehen wir von der gesamten Cloud Einspeisung im Abrechnungsjahr die wieder zurückgelieferten Strommengen ab. Die Strommenge, die dabei übrig bleibt, multiplizieren wir mit dem Einspeisevergütungssatz deiner PV-Anlage. Den daraus resultierenden Betrag bekommst du gutgeschrieben.

 

Ein Beispiel:
Du konntest im Jahr 5.000 kWh in die Cloud einspeisen, hast über die Cloud aber nur 2.000 kWh zurückgeliefert bekommen. Damit verbleibt ein Überschuss von 3.000 kWh in deiner Cloud. Diesen multiplizieren wir mit dem Einspeisevergütungssatz deiner PV-Anlage, in diesem Beispiel 12,5 ct/kWh. Damit hast du ein Guthaben von 375 €.

Wichtig: Wir rechnen die Einspeisung nicht ab, wir verrechnen sie nur. Wenn du also Meldungen gegenüber dem Finanzamt oder deine Steuererklärung machen möchtest, nutze bitte die Einspeiseabrechnung deines Verteilnetzbetreibers dafür. Auf ihr findest du alle Daten, die für diese Meldung relevant sind.

Cloud Beiträge

Gemäß deinem damaligen Angebot zur SENEC.Cloud Spezial oder der letzten Abrechnung wurde ein Abschlag festgelegt. Diesen haben wir auf Basis der voraussichtlichen Kosten für die Stromlieferung und der zu erwartenden Erlöse aus der Überschusseinspeisung in die Cloud ermittelt.
Dieser Abschlag ist eine Vorauszahlung, in der Regel zahlst du die Beträge an uns. Sollten die Erlöse aus der Cloud Einspeisung größer sein als die Kosten aus der Cloud Entnahme, kann es auch sein, dass wir monatliche Zahlungen an dich leisten.

Alle bereits geleisteten Zahlungen werden in der Abrechnung  gegen die tatsächlichen Kosten aus der Cloud Lieferung und die tatsächlichen Erlöse aus der Überschusseinspeisung in die Cloud gerechnet.
Eine Differenz kann sich ergeben, wenn deine Cloud Lieferung beispielsweise erst Mitte eines Monats begonnen hat und für diesen Anteil des Monats noch kein Geld eingezogen wurde.
Entsprechend würden wir ein Guthaben an dich auszahlen oder eine Nachzahlung einfordern.

Für das nächste Jahr stellen wir den Abschlag so ein, dass wir für die folgende Abrechnung eine möglichst kleine Differenz aus Abschlägen und tatsächlichem Rechnungsbetrag erreichen.

Im Rahmen der Cloud liefert SENEC dir Strom. Für die Lieferung von Strom fallen Kosten in Form von Entgelten, Umlagen und Steuern an.
SENEC erbringt eine Leistung und liefert Strom. Dafür erheben wir entsprechende Abrechnungspreise für die Cloud Rücklieferung und reduzieren die Cloud Einspeisung um die zurückgelieferten Strommengen.

SENEC schüttet die Einspeisevergütung für den nicht zürückgelieferten Strom an dich aus.
Du erhältst somit für die an SENEC abgetretene Einspeisevergütung immer eine Gegenleistung - entweder die Stromlieferung über die Cloud oder die zurückerstattete Einspeisevergütung.

Senkung der Umsatzsteuer 2020

Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu dämpfen, hat die Bundesregierung die Umsatzsteuer für das zweite Halbjahr 2020 befristet auf 16% gesenkt. SENEC gibt diese Senkung selbstverständlich an dich weiter. 
Wir gehen sogar einen Schritt weiter und gewähren dir die Umsatzsteuersenkung auf die Stromkosten für das gesamte Jahr 2020.

Die Ersparnis ist in deinem Rechnungsbetrag bereits berücksichtigt.
Dabei ermitteln wir die Kosten aus der Stromlieferung und berechnen auf diese für den gesamten Zeitraum 2020 nur 16% Umsatzsteuer.

Deine Abschläge enthalten allesamt noch 19% Umsatzsteuer. Da es sich hier aber um Vorauszahlung handelt, die mit den tatsächlichen Kosten verrechnet wird, entsteht dir dadurch kein Nachteil.

Kontakt zu uns

Du kannst uns dein Anliegen zu deiner Stromrechnung ganz einfach über unser Kontaktformular oder per E-Mail an cloudabrechnung@senec.com übermitteln. Telefonisch erreichst du uns unter 0341 978 55 - 698.
Bitte gib immer deine Kundennummer, Rechnungsnummer und den Grund für deine Anfrage an. Nur so können wir sicherstellen, dass wir deine Anfrage schnell und vollständig beantworten
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