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Einspeisevergütung für PV Anlagen

Lohnt sich das noch?

Wer Strom aus Photovoltaik erzeugt und in das öffentliche Stromnetz einspeist, bekommt nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eine Einspeisevergütung. Das heißt, pro Kilowattstunde Solarstrom bekommt er einen festgelegten Betrag. Diese Einspeisevergütung für PV-Strom wird über einen Zeitraum von 20 Jahren gezahlt. Für Solarstrom, den Sie nicht selbst verbrauchen, bekommen Sie also auch Geld – die Einspeisevergütung.

Was bedeutet Einspeisevergütung?

Der Gesetzgeber möchte die Erneuerbaren Energien und damit auch die Photovoltaik fördern. Dafür gibt es das Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG. Das EEG sieht nicht nur vor, dass jeder, der Solarstrom erzeugt, diesen auch ins Netz einspeisen darf, sondern legt auch eine Einspeisevergütung fest. Das ist ein Betrag, den jeder Betreiber einer Photovoltaik-Anlage pro Kilowattstunde an eingespeistem Solarstrom bezahlt bekommt. Die Einspeisevergütung wird 20 Jahre lang gezahlt. Damit bekamen Betreiber von PV-Anlagen Planungssicherheit. Über die Jahre ist die Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaik deutlich gesunken. Daher ist Eigenverbrauch von Solarstrom heute die bessere Option, aber ein Anteil muss immer eingespeist werden. Da ist es gut, dass es eine PV-Einspeisevergütung gibt.

Techniker vor einer Photovoltaikanlage

Einspeisevergütung 2021/2022 für PV Anlagen bis 10 kWp Leistung

Das EEG soll Anreize dafür bieten, dass Photovoltaikanlagen günstiger werden. Daher sinkt die Einspeisevergütung für neu in Betrieb genommene PV-Anlagen kontinuierlich. Das ist die sogenannte Degression. Im Jahr 2000 betrug die Einspeisevergütung für Solarstrom an die 50 Cent pro Kilowattstunde, mittlerweile bekommen die Betreiber von PV-Anlagen weniger als 7 Cent. Und jeden Monat sinkt die Einspeisevergütung für Photovoltaik weiter. Ab dem 01. Januar 2022 bekommen Sie gerade noch 6,83 Cent für die Kilowattstunde.

Einspeisevergütung 2021/2022 für PV Anlagen bis 10 kWp Leistung

Das EEG soll Anreize dafür bieten, dass Photovoltaikanlagen günstiger werden. Daher sinkt die Einspeisevergütung für neu in Betrieb genommene PV-Anlagen kontinuierlich. Das ist die sogenannte Degression. Im Jahr 2000 betrug die Einspeisevergütung für Solarstrom an die 50 Cent pro Kilowattstunde, mittlerweile bekommen die Betreiber von PV-Anlagen weniger als 7 Cent. Und jeden Monat sinkt die Einspeisevergütung für Photovoltaik weiter. Ab dem 01. Januar 2022 bekommen Sie gerade noch 6,83 Cent für die Kilowattstunde.

Inbetriebnahme

Bis 10 kWp Bis 40 kWp Bis 100 kWp

01.04.2022

6,53 Cent

6,34 Cent

4,96 Cent

01.03.2022

6,63 Cent

6,44 Cent

5,03 Cent

01.02.2022

6,73 Cent

6,53 Cent

5,11 Cent

01.01.2022

6,83 Cent

6,63 Cent

5,19 Cent

01.12.2021

6,93 Cent

6,73 Cent

5,27 Cent

01.11.2021

7,03 Cent

6,83 Cent

5,35 Cent

01.10.2021

7,14 Cent

6,94 Cent

5,43 Cent

01.09.2021

7,25 Cent

7,04 Cent

5,51 Cent

01.08.2021

7,36 Cent

7,15 Cent

5,60 Cent

01.07.2021

7,47 Cent

7,25 Cent

5,68 Cent

01.06.2021

7,58 Cent

7,36 Cent

5,77 Cent

01.05.2021

7,69 Cent

7,47 Cent

5,86 Cent

01.04.2021

7,81 Cent

7,59 Cent

5,95 Cent

01.03.2021

7,92 Cent

7,70 Cent

6,04 Cent

01.02.2021

8,04 Cent

7,81 Cent

6,13 Cent

01.01.2021

8,16 Cent

7,93 Cent

6,22 Cent

01.12.2020

8,32 Cent

8,09 Cent

6,34 Cent

01.11.2020

8,48 Cent

8,24 Cent

6,46 Cent

01.10.2020

8,64 Cent

8,40 Cent

6,59 Cent

01.09.2020

8,77 Cent

8,53 Cent

6,69 Cent

01.08.2020

8,90 Cent

8,65 Cent

6,79 Cent

01.07.2020

9,03 Cent

8,78 Cent

6,89 Cent

01.06.2020

9,17 Cent

8,91 Cent

7,00 Cent

01.05.2020

9,30 Cent

9,04 Cent

7,10 Cent

01.04.2020

9,44 Cent

9,18 Cent

7,21 Cent

01.03.2020

9,58 Cent

9,31 Cent

7,31 Cent

01.02.2020

9,72 Cent

9,45 Cent

7,42 Cent

01.01.2020

9,87 Cent

9,59 Cent

7,54 Cent

01.12.2019

9,97 Cent

9,69 Cent

7,62 Cent

01.11.2019

10,08 Cent

9,79 Cent

7,70 Cent

01.10.2019

10,18 Cent

9,90 Cent

7,78 Cent

01.09.2019

10,33 Cent

10,04 Cent

7,89 Cent

01.08.2019

10,48 Cent

10,19 Cent

8,01 Cent

01.07.2019

10,64 Cent

10,34 Cent

8,13 Cent

Lohnt sich eine Einspeisevergütung noch?

Sie bekommen für den Solarstrom aus Ihrer PV-Anlage weniger als 7 Cent pro Kilowattstunde als Einspeisevergütung. Gleichzeitig zahlen Sie für den Strom, den Sie aus dem Netz beziehen, mittlerweile 30 Cent und mehr für die Kilowattstunde. Da lohnt es sich, darüber nachzudenken, ob es nicht sinnvoller ist, Ihren selbst erzeugten Strom auch zu Hause zu verbrauchen. Denn dann ersetzen Sie den teuren Strom von außen durch den günstig erzeugten Solarstrom, anstatt diesen für wenig Geld abzugeben.

Das ist auch eine Option für PV-Anlagen, die nach 20 Jahren keine Einspeisevergütung nach dem EEG mehr bekommen. Den Hintergrund dazu erläutert Dr. Stefan Dietrich im Blogbeitrag "EEG-Förderung für erste PV-Anlagen läuft aus- und dann?"

Technische Aspekte der Einspeisung

Das EEG sieht vor, dass Photovoltaik-Anlagen, die eine Einspeisevergütung bekommen, nur 70% der theoretisch möglichen Strommenge einspeisen können. Wird dieser Wert überschritten, muss die Anlage abgeregelt werden. Der Gesetzgeber möchte mit dieser 70%-Regelung sicherstellen, dass das Stromnetz stabil bleibt und auch an sonnigen Tagen den ganzen Strom aus Photovoltaik aufnehmen kann. Für den Betreiber bedeutet das, dass er unter Umständen Geld verliert und weniger Solarstom erzeugen darf, als er könnte. Mit einem Stromspeicher speisen Hausbesitzer viel weniger Strom in das Netz ein, daher spielt die 70-Prozent-Regelung dann keine Rolle mehr.